Guten Abend, es hat sich leider so etabliert, dass ich aufgrund von vielen Programmpunkten den Blog jetzt erst am nächsten Vormittag verfassen kann. Unseren ersten kompletten Tag im Land der Elche begannen wir mit einem Ausschlaffrühstück. Für das Küchenteam begann Tag schon 30 Min vorher. Pünktlich um 9.00 Uhr konnte jeder Energie für den Programmgeladenen Tag bei Marmeladenbrot, Käsebrot, Müsli oder Obst zu sich nehmen. Dank des sehr guten Spüldienstes, der lauthals die Melodie aus der Musikbox mitträllerte, begannen wir bald unser Vormittagsprogramm. In Neigungsgruppen konnte unter anderem die hiesige Landessprache geübt werden. Ich setzte mich aktiv für die Verwendung dieser im Camp ein. Habe aber auch schon meine Rüge dafür erhalten. Das Einkaufsteam konnte mit meiner Order über „400g Jäst, färsk ella torka“ nicht sonderlich viel anfangen. Aber auch die Küche ist durchgehend akribisch beschriftet. Alles halt auf schwedisch. Folglich ist Schub auf, Schub zu die schnellere Suchvariante nach den richtigen Kochutensilien als das lesen und Übersetzen. Für die sportbegeisterten ging es entweder zum Kicken auf den Fußballplatz oder auf das Volleyballfeld. Hierbei hat sich sowohl die Lage in Seenähe, als auch die ungeübte Treffsicherheit einiger als nachteilig erwiesen. Ballfischen aus dem Wasser wurde als ungeplante Erweiterung zum Fußballspiel hinzugefügt. Die Platzierung des Volleyballfeldes in größerer Entfernung zum See wurde wohl vorab genauer überlegt. Unter Anleitung von Marlene wurden die Grundlagen des Ballsports über das Netz geübt. Ob Aufschlag oder Pitch, ich bin mir sicher in ein paar Tagen haben wir hier ein Profiteam geschaffen.
Alle Kreativen hatten die Möglichkeit ein Federmäppchen zu nähen. Als ich noch Teilnehmender war, waren Nähaktionen immer sehr langwierig. Mit Nadel und Faden musste jeder Stich einzeln gesetzt werden. Aber heute bin ich genauso begeistert wie unsere Teilis. Da nimmt man eine Taschennähmaschine. Das Gerät sieht aus wie ein Tacker, macht aber eine Naht wie ein Schneidermeister. Also war es auch nicht verwunderlich, dass wir um die 15 verschiedenen Mappen mit Bügelfutter und Reißverschluss in den tollsten Mustern zu verbuchen hatten.
Während die Jugendlichen einen abwechslungsreichen Vormittag hatten, fuhr unsere Küchen Orga zum einkaufen für die kommenden 4 Tage. Der nächstgelegene „Supermarkt“ ist nur 20 Fahrminuten entfernt. Tante Emma Laden ist die treffendere Bezeichnung. Nach einer kurzen Erkundung der Einkaufsmöglichkeit stellte sich heraus, dass die vorrätigen Mengen nicht mal der Hälfte unsere Einkaufsliste entsprachen. Somit reiste unser Einkaufsteam in die nächstgelegene Stadt. Die Mengen von 3 Einkaufswägen sind wohl auch hier nicht Üblich. So machte der Kassierer erst mal ein Foto von der Einkaufssumme.
Mittags gab es eine reichhaltige Brotzeit mit Obst, Wurst- und Käsebroten. Außerdem konnten noch die restlichen Nudeln mit Tomatensauce vom Vortag genossen werden.Filmrollen und die Wartezeit beim Entwickler sind längst passé. Somit war die Fotochallange, zur besseren Erkundung der Umgebung, eine tolle Möglichkeit neue Geländeecken zu entdecken.Landestypisch kochten wir zum Abendessen Köttbullar mit Kartoffelbrei. Von 9 KG Kartoffeln als auch 9 KG Hackfleisch und 3 Kg Zwiebeln verfeinert mit etlichen anderen Zutaten wurden alle satt.
Als Abendprogramm verwandelte sich unser Unterkunft in eine Großbaustelle. An unterschiedlichen Stationen mussten Rohstoffe gefördert werden. Mit diesen konnten dann Dörfer erworben und Straßen gebaut werden. Wie im Spiel „die Siedler“ versuchte jedes Team als erstes eine funktionierende Infrastruktur aufzubauen. Ob beim Kreuzworträtsel, bei Scharade, Musikraten oder Steckenpferd reiten wurde jeder aus der Gruppe mit seinen Fähigkeiten gefordert.
Beim Abendablschluss konnte sich jeder auch nochmal an die glücksbringenden Momente der letzten Tage zurückerinnern.
Mit elchingen Grüßen Marco & und Marlene










Ey da sind doch grüße aus der Heimat 👣
AntwortenLöschenTolle Berichte. Danke .Es ist schön zu wissen dass es euch gut geht. Lg
AntwortenLöschen9 Kilo Köttbullar ,herrlich ;) viel Spass Euch und schöne Tage
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