God morgon, (schwedisch, guten Morgen)
Wohlbehalten sind gestern alle in Schweden angekommen. Aber nun erst mal zum Anfang des Tages. Als wir in der Früh um 4.00 in Fehmarn ankamen war das Ziel schon in greifbarer Nähe. Die 45 Minuten zum übersetzen mit der Fähre waren eine willkommene Abwechslung zum monotonen sitzen im Bus. An der Reling ließen sich einige die laue Meeresbriese um die Ohren wehen. Malerisch zeigte sich die auftauchende Sonne am Horizont. Ganz unbewusst waren wir wohl einige der letzen Personen die diese Fährfahrten nutzen. Seit 2021 wird mit Hochdruck an einer der größten europäischen Infrastrukturprojekte gearbeitet. Der Fehmarnbelt Tunnel soll die Fährfahrt obsolet machen und auf 11 Minuten Autofahrt verkürzen. Ein beeindruckendes Projekt. Ab 2029 sollen alle 89 Tunnelelemente von je 217m am Meeresgrund eine Tunnelverbindung nach Rødby ergeben. Von der Fähre fuhren wir ein Stückchen durch die flache dänische Landschaft zum nächsten Hafen. Von Helsingør schipperten wir in 20 min nach Helsingborg. Von dort ging es weitere 5 Stunden Fahrt in Richtung Däldanäs. Während das Materialbusteam schon einmal auf einer besser ausgebauten Autobahn vorandüste, um das Haus etwas vorzubereiten, machte die Reisebusgruppe in regelmäßigen Zeitabständen eine Pause um die Lenkzeiten des Fahrers einhalten zu können. Unter anderem konnte somit jeder in den Genuss einer warmen Mahlzeit beim Gasthaus zur Golden Möwe kommen. Überrascht von den günstigen Preisen von 16 Kronen für einen Cheeseburger, was ungefähr 1,50€ entsprich, war durch unseren Besuch wohl der Wochenumsatz am Sonntag verdoppelt worden.
Dem Busfahrer sei es zu verdanken, dass allen eine Atemberaubende Aussicht auf den zweitgrößten See von Schweden geboten wurde. Die beeindruckende Route führte am Ufer entlang. Wenig später sollte sich die Streckenwahl noch rächen. Durch kleine Straßen, die teils nur einspurig ausgebaut waren, fuhr man mit ca. 50 km/h Richtung Zielort. Je näher man an die Idylle am See kam, desto weniger ausgebaut waren die Straßen. Die letzten 500 m Schotterweg sind so eng, dass der Bus nicht ganz zum Haus fahren kann. Somit shuttelten wir das Gepäck mit dem Kleinbus und die Jugendlichen erlebten bei einem kurzen Spaziergang durch den Wald die Schönheit der schwedischen Natur.
Traumhaft gelegen bettet sich das Haus auf einer Lichtung direkt am See in die Landschaft ein. Ein Teil der Teilnehmenden ist in kleinen Blockhütten neben dem Haus untergebracht. Der Rest schläft in 2 Schlaflagern im Haupthaus. Nach dem vielen Gewusel kehrte zum Abendessen etwas ruhe ein. Sämtliches Material war verräumt, die Betten waren bezogen und mit dem Abendessen wurde auch der Hunger von allen gestillt. 10 Kilo bunte Nudeln mit Tomatensoße waren am Ende restlos ausgeben. Solch lange Reisen machen unglaublich hungrig. Mit obligatorischen Kennenlernspielen wurde der Abend auf heitere Weise gefüllt. Das Ende wurde mit einem spirituellen Abendimpuls abgeschlossen. Es war wohl nicht sehr überraschend, dass super flott alle in ihren Betten waren und seelenruhig einschliefen.
Mit besten Grüßen Marco & Marlene.










Es ist schön zu lesen das ihr schon so einiges erlebt habt und eine abwechslungsreich fahrt hattet. Lasst es euch gut gehen, genießt die Zeit und wir freuen uns schon auf weiter Bilder.
AntwortenLöschenWas geht yallah
AntwortenLöschenVielen Dank für die schönen Tagesberichte und die Bilder. Bei euch schaut es richtig toll aus und ich wünsche allen eine gute Zeit. Auch ich freue mich auf weitere Berichte und Momentaufnahmen☀️😀
AntwortenLöschenWow, was für tolle Bilder. Habt eine mega Zeit mit tollen Erlebnissen. Freuen uns weiterhin über Bilder und Berichte. Have fun🫶☀️🇸🇪
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