Aufgrund des abwechslungsreichen Programmes unserer Teilnehmenden haben wir wohl bei der Planung unsere Ruhezeiten vergessen. Deshalb reichen wir nun, der Vollständigkeit halber, die fehlenden Blogbeiträge nach. Die rund 21 Stunden Busfahrt, die jetzt vor uns liegen, wollen natürlich irgendwie gefüllt werden und die ersten werden auf jeden Fall für den Blog genutzt.
Heute starteten wir etwas später in den Tag als gewöhnlich. Aufgrund der mitternächtlichen Rückkunft aus Stockholm haben wir das Frühstück auf 9:30 Uhr verschoben. Nach diesem entspannten Start in den Tag ging es vormittags los mit Workshops. Der eigenen Kreativität waren nur wenige Grenzen gesetzt. Beim Batiken kamen nun endlich die mitgebrachten weißen T-Shirts zum Einsatz. Mit Gummibändern und Jutegarn konnten zuerst Muster abgebunden werden. Die Kleidungsstücke werden dann in Eimer mit verschiedenen Farben getaucht. Nach etwas Einwirkzeit konnten die Bänder entfernt, die überflüssige Farbe ausgewaschen und die Ergebnisse bewundert werden. Zusätzlich konnte in der Küche Wachs eingeschmolzen, gefärbt und in neue Formen gegossen werden. Hierbei gilt dringend darauf zu achten, dass die Öffnung für den Docht in den Formen nicht zu groß ist, da sich das Wachs sonst natürlich wieder aus der Form und auf den Boden verteilt. Mit der Kerzenmenge für 25 Candle light Dinner könne sich die Daheimgebliebenen auf besinnliche Stunden freuen.
Abseits der Mainstream Sportarten war auch wieder einiges geboten. Egal ob Balanceübungen auf der Slackline, Spike Ball, Wikingerschach oder das Rounder Trainingslager für 2026, es war für alle etwas dabei. So viel Sport sogt selbst bei mir für leichte Erschöpfungserscheinungen. Bei meinem Mittagsschlaf in der Sonnen kaperten die Teiles mein Handy und machten Selfies.
Am Nachmittag war ebenfalls die Kreativität unserer Teilnehmenden gefragt. Mit drei zugelosten Gegenständen sollte eine ganz neue Erfindung entstehen. Diese Erfindung musste natürlich auch vor einer Jury präsentiert werden. Die erfolgreichen Investorinnen und Investoren Melanie von und zu Reitimwinkel-Koops, Mia Mastermind, Franz Ferdinand von Herrlach und Maper Kerman beurteilten die vorgestellten Produkte und konnten Punkte dafür vergeben.
Eine Speise, die kaum aus Schweden wegzudenken ist, sind die Hot Dogs. Deshalb gab es diese heute zum Abendessen. Ob mit normalen oder veganen Würstchen, mit Essiggurken, Röstzwiebeln, karamellisierten Zwiebeln oder verschiedensten Saucen, es war für jeden Geschmack etwas dabei.
Abends galt es die grauen Zellen zu aktivieren. Gemeinsam sollte durch logisches Denken ein Escape Room gelöst werden. Ziel war es, einen Hochsicherheitstresor der Bank zu entleeren und danach unentdeckt wieder zu flüchten. Dafür mussten natürlich einige Rätsel gelöst und Sicherheitssysteme außer Kraft gesetzt werden.
Währenddessen spielten sich vor dem Haus merkwürdige Szenen ab. Im schatten der Dunkelheit machten sich Sebbo und Marco am kleinen Klohäusen im Garten zu schaffen. Das sehr sporadische stille Örtchen hatte nur eine Keramik mit Waschbecken. Bei den nächlichen Temperatur von 12 Grad war der gang zur Erleichterung eher ein notwendiges Übel. Also kam mir eines Abends die Idee, das könnt man doch ändern. Mit gemeinsamen Erfindergeist erhielt das Häuschen einige Modifikationen. Der Heizlüfter war wohl die geringste Veränderung. Eine Nebelmaschine, Leuchten aus der Veranstaltungstechnik und dem passenden Beat aus der Musikbox sorgte bei den ersten Gästen für Verwirrung. Als sich der Erlebnisklogang herumgesprochen hatte, bildete sich eine Traube an Partygästen.
Nach etwas Feierei in der Clubtoilette hörten wir noch eine Andacht zum Thema zeitverschwenden.












Verständlich das ihr heute etwas später gefrühstückt habt, der Tag in Stockholm war natürlich voller Eindrücke und die Fahrt natürlich auch nicht ohne. Es ist schon erstaunlich was man aus so einem Klohaus so machen kann. Tolles Programm was ihr wieder alles auf die Beine gestellt habt. Danke an die Betreuer für das abwechslungsreiche Programm.
AntwortenLöschen